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Philosophie

Das Bestreben

Seit 2007 betreiben wir jetzt aktiv den Ackerbau und versuchen unsere Philosophie auf dem Acker umzusetzen:

Wir bauen unsere Getreide so an, dass wir mit möglichst wenig Chemie und möglichst viel natürlichen Dünger arbeiten, um ein gesundes Korn zu produzieren, welches für unsere Backwaren ideal geeignet ist. Somit verwenden auch kein Glyphosat auf unseren Flächen. Durch einen vollständigen eigenen Fuhrparkt an landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten können wir sähen ernten, wann wir es wollen und nicht wann der Lohnunternehmer Zeit hat. Somit haben wir für unsere Getreide immer eine optimale Qualität. Von der Saat bis zum Brot — alles aus eigener Hand. Somit können wir unserer Erzeugnisse, sei es Getreide, Mehl oder Brot mit ruhigen Geweissen selber verzehren und verkaufen, denn wir wissen, dass es gut ist.

Die Geschichte des Hofes

Das Grundgebäude unseres Hofes wurde 1879 erbaut. Der Hof wurde nach und nach immer wieder mit kleineren Gebäudeteilen erweitert. Nach dem 2. Weltkrieg wurde aus diesem Hof ein kleiner Milchviehbetrieb. So vergingen die Jahre. Der Betreiber Karl-Heinz Bargmann ging 1995 in Rente. Die Kühe wurden abgeschafft und die Ländereien wurden an umliegende Bauern verpachtet. Seine Tochter Jutta (gelernte Bäckerin) lebte mit ihrem Mann Torsten in Berlin. Als dann der erste Sohn zur Welt kam, konnten sich Jutta und Torsten es nicht übers Herz bringen, ihn in der Stadt groß werden zu lassen. Somit suchte sich Torsten in der Nähe von Emtinghausen einen Job und es wurde der Hof so umgebaut, dass drei Generationen unter einem Dach Platz hatten. Dann kam auch der zweite Sohn Timo zur Welt. Nach und nach wurde der Drang nach einem aktiven Bauernhof immer stärker und somit wurden dann die Pachtverträge der Ländereien gekündigt. Es wurden Maschinen gekauft um selber wieder die Äcker zu bewirtschaften. mit einem Deutz 7006 und einer ISARI-Drille 2m haben wir 2007 das erste mal einen E-Weizen gesäht. So find alles an.

Aller Anfang ist schwer…

Dafür haben wir natürlich sehr viel Lehrgeld bezahlt und es war ein sehr sehr steiniger Weg, aus dem „Nichts“ einen neuen landwirtschaftlichIMG_0806en Betrieb wieder an den Start zu bringen.  auf dem Bild seht ihr unsere erste Tat auf unseren Acker. Wir haben von vorigen Pächter natürlich nicht das Land gepfügt übergeben bekommen, sondern mussten es uns wirkich einfach nehmen, da er über die Kündigung der Pachtverträge ja nicht so begeistert war. Aber das ist eine andere Geschichte. Für unsere Kinder war es der absolute „Wahnsinn“, mit dem Trecker zu ackern. Als erstes mussten die von Pächter zurückgelassenen Maisstrunken erst einmal untergefräst werden, damit man mit dem Drillen überhaupt erst einmal anfangen konnte.  So wurde dann Hektar um Hektar mit einer 2m-Fräse und einem Deutz 7006 bearbeitet. Es gab für die Jungs nichts schöneres zu dieser Zeit.